Meine Firma wird ein Productized Service – September 2016 Update

Wer sich fragt was das Bild soll, als ich diese Episode aufgenommen habe, war ich grad an der Nordsee.

Wer sich fragt was das Bild soll: Als ich diese Episode aufgenommen habe, war ich grad an der Nordsee.

Hallo liebe Zuhörer, in dieser Episode gebe ich euch einen kleinen Einblick in meine Firma.

Bisher habe ich alles als OneMan Show gemacht und deshalb hieß alles auch http://alexboerger.de aber seit ein paar Monaten bin ich dabei daraus eine echte Firma zu machen. Die jetzt http://helloandlike.com heißt.

Das Modell was ich verwende ist ein Productized Service.

Was ist ein Productized Service

Ich würde es mal mit Dienstleistungs Produkt übersetzen und es bedeutet einfach, dass ich keine Individuellen Angebote mehr mache, sondern feste Dienstleistungspakete entwickelt habe. Für meine Kunden ist das gut, weil Sie dadurch einen klaren Preis haben und genau wissen, was Sie bekommen und für mich ist das gut, weil ich dadurch ein skalierbares Modell aufbauen kann. Ich sage hier bewusst “kann” weil es noch viel arbeit ist, bis ich das erreicht habe. Ich dachte mir aber, für euch könnte es interessant werden mich dabei zu begleiten.

Ziel ist es eine Firma auf zu bauen, die für mich, meine Kunden und Freelancer funktioniert

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09 Die Ökonomie der Aufmerksamkeit – Werde mentaler Kapitalist

Aufmerksamkeit ist ein knappes Gut. Jeder Tag hat nur 24 Stunden und wenn wir davon den Schlaf abziehen bleiben nur 16 Stunden übrig. Und an diese Stunden wollen immer mehr ran. Arbeitgeber ohne Auftraggeber aber auch die Massenmedien: Facebook, das Fernsehen, die Zeitungen, jeder will deine Aufmerksamkeit. Und wenn immer mehr um eine Ressourcen konkurrieren dann steigt natürlich auch der Wert.

Früher waren wir froh wenn wir Ablenkung hatten. Denn die Lieblingsbeschäftigung der Menschen war damals “ins Feuer gucken” und wenn jemand dabei noch eine Geschichte erzählt hat, waren alle sehr froh. Heute ist Aufmerksamkeit eines der wichtigsten Wirtschaftsgüter. Man kann Aufmerksamkeit gegen Geld und Geld gegen Aufmerksamkeit tauschen. Georg Franck war einer der ersten der diesem Zusammenhang verstanden hat. Und er verfasste zwei Bücher zu dem Thema:

Die Ökonomie der Aufmerksamkeit

Mentaler Kapitalismus

Diese Bücher sind alles andere als leichte Kost. Ich selber habe Jahre gebraucht um mich durch sie durch zu kämpfen. Und in dieser Episode versuche ich dir das wichtigste aus diesen Büchern zu vermitteln.

Die Aufmerksamkeit anderer Menschen ist die unwiderstehlichste aller Drogen. Ihr Bezug sticht jedes andere Einkommen aus. Darum steht der Ruhm über der Macht, darum verblaßt der Reichtum neben der Prominenz.

Georg Franck

Tipp der Folge:

Macht einen Call to Action, denn Aufmerksamkeit hat keine Haltbarkeit. Wenn ihr Aufmerksamkeit nicht direkt in Aktion umsetzt, dann ist sie verloren.

Call to Action

Abonniert den Podcast: http://hebelzeit.de/abo

Schreibt mir eine Bewertung auf iTunes: http://hebelzeit.de/itunes 

 

 

 

 

08 Sarah Kübler: Wie werde ich YouTube Star

Sarah Kübler betreibt eine Agentur für YouTuber Marketing und gibt uns Einblicke in die Geschäftsmodelle ihrer Klienten.

Heute will kein 16 Jähriger mehr zum Fernsehen, der Karriere Wunsch ist Youtube Star.

Sarah erklärt in dieser Folge, was man mitbringen muss um ein Youtube Star zu werden. Und auch wieviel man als Youtuber verdienen kann.

Leider ist aber auch diese Karriere ein Harter weg und nur die wenigsten schaffen es mit Youtube wirklich reich zu werden.

Die Firma von Sarah Kübler ist: http://hitchon.de

07 Markus Schranner: Gründung oder Startup?

Markus Schranner kennt nicht nur die Startup Szene in Deutschland sondern auch die im Silicon Valley. Nachdem er aus einem erfolgreichen amerikanischen Startup ausgestiegen ist, fing er an über seinen Verein Startup Germany das Unternehmertum in Deutschland zu fördern. Er hat darüber z.B. Startup Weekends in Berlin und vielen weiteren Städten unterstützt.

Im ersten Teil des Interviews geht es um die Frage, ob man immer ein Startup mit massivem Wachstum und Venture Capital haben sollte, haben will, oder ab es sinn machen kann einfach ganz langweilig zu Gründen und sich eine Firma auf zu bauen, die aus eigener Kraft wächst.

 

Die Themen:

  • Wie unterscheidet sich die Startup Kultur in Deutschland und den USA?
  • Was es bedeutet einen Investor zu finden
  • Starten aus eigener Kraft (Bootstrapping)
  • Tolle Geschäftsmodelle
  • Wagniskapital & Netzwerk
  • Wer Geld bekommt, bekommt auch mehr Druck.
  • Andere Wege zum Skalieren:
  • Open Source = Andere steigen ein, schnell Reichweite, schnell Fehlerfrei
  • Nachteil von OS: Software verkaufen geht dann nicht mehr
  • Geschäftsmodelle für Open Source: Bessere Version, Hosting, Support
  • Reichweite
  • Geschäftsmodelle wandeln sich Beispiel (Gut & Schlecht) Nokia

Wer mehr über Markus Schranner wissen möchte, der sollte auf:

http://startupgermany.org

vorbei schauen, dort findet ihr auch viele Events.

Im zweiten Teil erzählt uns Markus dann detailiert, wie er seine Projekte organisiert. Wenn ihr das nicht verpassen möchtet, dann abonniert am besten den Podcast:

http://hebelzeit.de/abo

06 Schöner Scheitern mit Lean Startup (3)

Hebelzeit-Episode 6-Mein Lean Startup Jahr

Ich bin zwar schon seit 2006 Unternehmer, aber sagen wir doch besser Freelancer. Und in dieser Rolle habe ich für viele verschiedene Firmen gearbeitet. Manchmal länger, manchmal kürzer, aber ich war ganz klar in der Rolle, dass ich Zeit gegen Geld getauscht habe. Andere haben sich darum gekümmert Projekte an den Start zu bringen und ich habe diese dann umgesetzt. Das war aber nur ein Teil, meist habe ich nebenbei auch immer versucht das nächste Große Ding zu rocken und bin damit zu 100% gescheitert. Meist war es so, dass ich etwas angefangen habe auf das ich mich für 3 Monate konzentriert habe. Dann ging mir so langsam das Geld aus und ich habe mir wieder Aufträge gesucht. Das waren dann auch wieder 3 Monate. Es ging also über Jahre hin und her.

2012 war ich dann im Silicon Valley und habe dort das Prinzip Lean Startup kennen gelernt und habe mir gesagt: Jetzt mache ich es einmal richtig. 2013 ging ich also an den Start, mit dem Ziel ein echtes Unternehmen aufzubauen. Ich wollte Videos machen und Leuten beibringen wie Sie dieses geniale Medium nutzen können. Und dann ging es los. Build, Measure, Learn und wieder zurück auf 0. Im ersten halben Jahr habe ich mehr als 10 Geschäftsmodelle durchprobiert, bis ich am Ende herausgefunden habe, wie ich am Ende des Monats mehr Geld auf dem Konto habe als am Anfang. Und das krasseste ist, oft kommt es nur auf Details an. Und diese Details lernt man eben nur, wenn man testet.

Tipp der Woche:

Verkauft etwas, das die Leute schon jetzt aktiv brauchen. Versucht nicht einen Markt aufzubauen, das könnt ihr machen, wenn ihr größer seid.

Wie man dabei vorgehen sollte, könnt ihr in diesen Folgen erfahren:

Und wenn ihr die Folge nochmal nachlesen wollt, dann schaut auf meinen Blogartikel von 2013
http://alexboerger.de/blog/mein-lean-startup-jahr-2013/

Mein Interview mit Howard Rheingold https://www.youtube.com/watch?v=UbTktkxLptM

August 2016 – Erste Bilanz: was bringt ein Podcast & Gastauftritt bei Solopreneur’s Moshpit von Gordon Schönwälder

Bitte bewerte meinen Podcast bei iTunes, hier geht es lang: http://hebelzeit.de/itunes

Nachdem mich mein Gastauftritt bei Solopreneur’s Moshpit von Gordon Schönwälder meinen Sendeplan abgebracht hat, habe ich heute spontan diese Zwischenepisode eingeschoben.

Was habe ich in den ersten drei Wochen Podcasting gelernt?

Wenn man es auf Reichweite anlegt, dann schlagen Gäste (wie Christian Häfner) auf jeden Fall die Gastauftritte. Es ist sehr schwer, jemanden der grad eine Folge hört dazu zu bringen, dass er auf Stopp klickt. Dann seine Podcast App öffnet, dort einen Link anklickt und dann abonniert. Viel eher passiert das, wenn man die Leute über Social Media oder einen Blog erreicht.

Aber ich würde Gastauftritte trotzdem nicht unterschätzen. Wenn die Leute einen schon mal gehört haben, dann ist man für sie kein Unbekannter mehr und vielleicht erreicht man sie dann beim zweiten oder dritten Kontakt.

Dann habe ich auf Facebook noch super geniale Rückmeldungen bekommen, denn Jürgen Dannoritzer hat mich dort darauf hingewiesen, dass es neben den Hebeln: Medien, Menschen & Maschinen auch noch Methoden gibt. Die habe ich zwar schon mehrfach verarbeitet, aber nie so explizit benannt.

Wie oft soll ich meinen Podcast veröffentlichen?

Ich habe jetzt schon Folgen bis Mitte November produziert und nachdem ich gemerkt habe, was Gäste brigen juckt es mir in den Fingern mehr zu veröffentlichen als einmal im Monat. Auf der anderen Seite werde ich wahrscheinlich froh sein, wenn ich mehr Folgen in der Hinterhand habe und dadurch erst mal keinen Druck habe.

Denn es gibt ja auch noch mein wahres Projekt. Ich möchte aus meiner Solo Videoproduktion http://alexboerger.de ein echtes Unternehmen machen. Der Name steht und ich sollte jetzt endlich mal die Webseite für meinen Productized Service für Videos fertigstellen.
http://helloandlike.com

Also in diesem Sinne, ich drücke jetzt auf: Veröffentlichen und freue mich über euer Feedback.

Podcasten ist auch ein wenig Prokrastination, aber zumindest hat man langfristig ein wenig davon, jetzt gilt es für mich die Balance zu finden.

05 Lean Startup (2) MVP – 8 Ideen für schnelle Produkte

Hebelzeit-Episode 5-MVP

Die meisten Startups scheitern.

Der Grund ist fast immer, das Sie etwas anbieten, was niemand will. Klar, die Mutti findet alles toll und selbst mögliche Kunden sind voll des Lobes, aber soll ich euch was verraten: Von Schulterklopfen kann man sich kein Brot kaufen.

Echtes Feedback kann man nur dann bekommen, wenn man ein echtes Produkt anbietet und potentielle Kunden die Chance haben darüber mit Ihrem Geld abzustimmen.

In dieser Folge habe ich 8 Ideen für euch, wie man seine Idee schnell testen kann. Wobei schnell nicht immer heißt an einem Nachmittag, aber auf jeden Fall könnt ihr euch im vergleich zum fertige Produkt meißt Jahre und mehrere 10.000€ sparen.

Die Folien zu dieser Episode findet ihr hier:
http://alexboerger.de/blog/mvp-leancamp-frankfurt-2016/

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Hier noch alle Ideen (MVP) + Links

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Lean Startup

04 Lean Startup: mach was, das andere wollen

Lean Startup

Lean Startup

Beim Lean Startup geht es nicht darum etwas möglichst billig zu machen, sondern das Ziel ist immer möglichst schnell etwas zu finden, das andere wollen. Es geht darum schneller zu lernen als jeder andere in seiner Branche.

Und wie stellt man das an?

Schritt 1: Was will ich lernen? (Learn)

Am Anfang muss man natürlich wissen, welche Annahme die wichtigste für sein Unternehmen ist. Alles startet also mit dem Ziel etwas zu lernen. Wobei es dabei immer darum geht etwas messbares zu lernen. Nur wenn man es messen kann, dann kann man auch ein Experiment entwerfen, das einen Wissenszuwachs verspricht.

Schritt 2: Baue ein Experiment (Build)

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03 Christian Häfner – in kleinen Schritten die richtigen Hebel finden

Hebelzeit-Episode 3-christina

Heute im Interview: Christian Häfner

Christian ist Seriengründer. Sein größtes Baby ist FastBill, eine SAAS Lösung, mit der man seine Buchhaltung extrem vereinfachen kann. Und auch für die großen Unternehmen, die ihr Geld im Abo bekommen, bietet er mit Monsum eine Lösung. Daneben hat er aber immer mal wieder sein “Spielgeld” in die Hand genommen um in Inhalte zu investieren. Dabei geht es um Kaffee, Unternehmertum und ums Surfen. Wie er es hinbekommt bei so vielen Eisen im Feuer auch noch um die Welt zu reisen, erfahrt ihr in diesem Podcast.

Der Tipp für diese Episode:

Als Digitaler Nomade müsst ihr zwar arbeiten, wie zuhause auch, aber am Wochenende und nach Feierabend könnt ihr da sein, wo andere ihren Urlaub machen.

Seine Tools:

https://www.jobmensa.de

Mehr Tipps von Christian:

https://www.youtube.com/channel/UCezG7rC-Ey14kRdigadwE4A

Christians Firmen:

https://www.fastbill.com (tippt hier mal hebelzeit ein)

https://monsum.com

https://happycoffee.org

https://www.letsseewhatworks.com

Und mit seiner Frau betreibt er auch noch
https://www.meerdavon.com/

02 Wissen ist Macht oder Zeitverschwendung

Für die meisten ist Wissen und Bildung erst mal uneingeschränkt gut, aber für mich als Aufmerksamkeit Kapitalisten stellt sich jedes mal die Frage: Muss ich das Wissen? Lohnt es sich das zu lernen? Oder ist es Zeitverschwendung wenn ich mich jetzt damit beschäftige?

Der Tipp der Folge:

Achtet bei allem was ihr lernt auf die Haltbarkeit. Manches Wissen hält über Jahrzehnte, anderes ist schon bei der Veröffentlichung veraltet.

Links:

Auch hier gilt: Bitte meckert, wenn ich euch einen Link verspreche, mir ist es grad wichtiger zu launchen, als noch ewig an den Details zu fummeln, aber wenns euch interessiert, dann mache ich das gerne besser.

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