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32 Mastermind – Productized Service oder Onlinekurs? Mein Hotseat

32 | Mastermind | Productized Service oder Onlinekurs?

In der heutigen Folge nehme ich euch mit in mein Mastermind. Was ein Mastermind ist und wie das abläuft? Darauf gehe ich vorher noch kurz ein.

Was ist ein “Mastermind”?

In einem Mastermind treffen sich Selbstständige zu einem festen Termin und mit fester Agenda (nicht unbedingt persönlich, sondern auch über Skype o.Ä.). Man spricht über Erfolge und Misserfolge in der eigenen Firma und wo man mit dem eigenen Unternehmen gerne hin will. In einem Mastermind befindet man sich in einem geschützten Rahmen, in dem man frei von der Seele weg einmal alles los werden kann, ohne jemandem zu nahe zu treten oder das Geschäft zu schädigen. Außerdem lernt man durch die Erfahrungen der anderen Unternehmer unglaublich viel dazu, kann sich Tipps und Meinungen einholen.

Wie läuft ein “Mastermind” ab?

Am Anfang erzählt erst einmal jeder von seinen Erfolgen, das sorgt direkt zu Beginn für eine positive Stimmung in der Runde. Dann gibt es jeweils einen pro Runde, der auf dem heißen Stuhl, oder hot seat, sitzt: das Unternehmen desjenigen wird dann mal richtig durchleuchtet. Wir sind zu fünft und treffen uns alle 2 Wochen, was bedeutet, dass jeder im Abstand von 10 Wochen an der Reihe ist. Das ist ein ganz guter Abstand, denn innerhalb von 10 Wochen kann sich ein Unternehmen schon weiter entwickeln. Zuletzt erzählen dann alle noch einmal über ihre aktuellen Ziele. Wenn jemand gerade irgendwo nicht weiter kommt oder einen Tipp braucht, kann er natürlich auch jederzeit die Runde fragen. Meine Gruppe habe ich übrigens auf Let’s see what works gefunden, wo Matthias Leute für ein Mastermind gesucht hat.

Darf ich vorstellen: unser Mastermind

Wie schon gesagt, sind wir zu fünft in unserem Mastermind. Fangen wir mal mit Matthias an. Matthias hat zwei Hauptgeschäfte: zum Einen das Space Wallet, wo er schon seit dem Studium beteiligt ist. Zum Anderen hat er eine Nischen-Webseite zum Thema Drei-Tage-Bart. Weiter geht es mit Frank Heim, der ein echt spannendes Profil hat. Frank ist einerseits Bassist in einer Mittelalter-Band (Saltatio Mortis) und damit ziemlich erfolgreich. Andererseits macht er WordPress Webseiten – echt Wahnsinn, wie viel Output er liefert. Dann kommen wir zu Vadim, der die Riege der FBAler aufmacht. Er verkauft selbst entwickelte Controller für LEDs und ist gerade dabei, sich mit Amazon rum zu schlagen. Und dann ist auch noch Björn Ühss dabei. Er ist zum einen Teil Unternehmensberater und hilft größeren Unternehmen mit Themen wie Lean Startup klar zu kommen. Zum Anderen verkauft er auch auf Amazon ein paar Produkte, z.B. ein Babytragetuch.

Live dabei: ein Mastermind Treffen

Wenn ihr jetzt Lust habt, mal ein Mastermind mit zu verfolgen, dann schaltet jetzt am besten direkt in den Podcast 🙂

In diesem Mastermind ging es vor allem darum ob ich mein Dienstleistungsangebot anpasse oder gleich in Richtung Onlinekurs gehe. Dann wurden verschiedene Zielgruppen und ein weiters Vorgehen besprochen.

Mein Fazit

Ich werde meinen Productized Service (http://helloandlike.com) erst mal weiter anbieten, wobei ich da jetzt versuche Kunden zu finden, die gleich das größere Paket (den Funnel) haben wollen. Für mich selber werde ich dann auch das größere Paket anwenden und meinen Funnel wieder auf meinen aktuellen Wissensstand bringen. Das heißt aber nicht, dass ich warten werde, bis meine Landingpages usw. toll sind, bevor ich meinen neuen Kurs am Markt teste. Gerade sehen die noch Mega schlecht aus, aber immerhin wird der Kurs damit schon ausgeliefert. Bevor ich aber über diesen Podcast hinaus Werbung dafür mache, ziehe ich den noch glatt.

Der Kostenlose Videokurs

Vor ein paar Tagen habe ich die ersten zwei Lektionen für meinen kostenlosen Kurs fertig gemacht. 3 weitere sind schon  fertig gedreht und müssen nur noch geschnitten werden. Wenn ihr dabei sein wollt, dann könnt ihr euch hier anmelden:

http://1000stundenwoche.de/machen

Links zur Folge:

Die Projekte der Mastermind Jungs:

Matthias :
Space Wallet: https://spacewallet.de
Drei-Tage-Bart: 3tage-bart-rasierer.de

Frank Heim:
Saltatio Mortis: http://www.saltatio-mortis.com/?home=1
Webseiten: punktbar.de

Vadim Mousa:
LED Controller: zedfy.com

Björn Ühss:
Unternehmensberater: http://22tribes.com/
Baby Produkte: BabyChamp

Weitere Ressourcen:
Podcast von Noah Kagan: http://okdork.com/podcast/
Mein kostenloser iPhone & Mac Video-Kurs ist mittlerweile Online: http://1000stundenwoche.de/machen

Hebel der Woche:

Gründet ein Mastermind. Schreibt doch einen Kommentar hier drunter wenn ihr dafür Leute sucht.

Videoweekend Marokko & mein Onlinekurs – Update 2017-02

http://1000stundenwoche.de/machen

Update | Videoweekend Marokko | Mein Onlinekurs

Das war richtig Fett. Vor zwei Wochen hat mein Videoworkshop stattgefunden und um etwas Sonne zu tanken habe ich das nicht hier in Frankfurt gemacht, sondern in Marokko.

Das Videoweekend

bei dem wir an einem Wochenende erst eine Strategie entwickelt haben, dann ein Video (bzw. 3 Videos) gedreht und geschnitten haben und zuletzt haben wir es noch hochgeladen, optimiert und bei einem Teilnehmer auch eine Youtube Werbekampagne eingerichtet. Hat alles geklappt und ich konnte wertvolle Fragen sammeln.

Mein Onlinekurs: Hebeln mir Video

Aber das war nur ein Teil meines Aufenthalts, ich habe zudem einen kleinen Online Kurs erstellt. Das Kostenlose Probeangebot für meinen großen Kurs. In dem Kostenlosen Mini Kurs werde ich dir schon mal zeigen, wie du ganz einfach videos erstellen kannst. Später werde ich im großen Kurs dann noch erklären, wie man es schafft mehr als 10 Videos an einem Tag zu erstellen und gebe Anleitungen wie dir dabei nicht die Ideen ausgehen.

Bis dahin reicht aber erst mal der kostenlose Schnupperkurs: “Videos fertig machen”:

http://1000stundenwoche.de/machen

PS: Du brauchst dafür keine Fette Kamera, die ersten beiden Clips wurden komplett nur mit einem iPhone erstellt.

30 – Startup mit echten Produkten – Peter Hart – Dr. Severin von FBA in die Apotheke

30 | Peter Hart | Dr. Severin

Peter Hart ist manchen vielleicht unter Dr. Severin bekannt. Er hat seine Firma Dr. Severin vor 4 Jahren gegründet, weil er Menschen von Rasierpickeln, vor allem am Körper, befreien wollte. Inzwischen umfasst sein Team 10 Leute und seine Produkte sind in 27 Ländern vertreten. Eine der beeindruckendsten Firmen-Entwicklungen, wie ich finde.

Wie Dr. Severin so schnell wachsen konnte

Der Trend geht dahin, dass immer mehr Menschen, Frauen wie Männer, sich am Körper Haare durch Rasur entfernen. Genau wie im Gesicht können dabei Pickel und gereizte Haut entstehen. Allerdings gab es noch kein Produkt auf dem Markt, dass dieses Problem anging. Die Nachfrage für die Produkte von Dr. Severin war also bereits da, bevor das Produkt entwickelt wurde. Leute haben tatsächlich schon auf Google nach einem After Shave Balsam für den Körper gesucht. Da war es für Peter Hart natürlich extrem einfach, sein Produkt an den Mann und die Frau zu bringen.

Hebel Blog und YouTube

Dr. Severin haben im Grunde offene Türen eingerannt mit ihren Produkten. Trotz allem haben sie auch Influencer-Marketing genutzt (hier zur HebelZeit-Folge zum Thema: XXX). Sie haben die Produkte an Blogger und YouTuber geschickt, meist kostenlos, die sowieso schon auf der Suche nach dieser Neuheit waren. Das war dann nochmal ein enormer Hebel. Besonders, weil Peter Hart und sein Team sich für die richtigen Kanäle und dort für dir richtige Zielgruppe für ihr Produkt entschieden haben.

Wachstum durch Qualität

Dr. Severin bietet vergleichsweise teure Produkt an. Trotzdem kaufen die Leute nicht bei der Konkurrenz. Warum? Peter betont, dass die Qualität des Produktes sehr gut ist, viel Geld und Zeit wurden in die Entwicklung investiert. Das ist auch sein Tipp: Lieber erst einmal Zeit und Geld in die Qualität des Produktes investieren, bevor man ans Marketing denkt. Das Ziel ist es, dass Leute das Produkt weiter empfehlen und auch selbst wieder kaufen. Dadurch spart man sich schon mal viel Marketing. Diese Mundpropaganda war ebenfalls einer der Gründe, warum Dr. Severin so schnell gewachsen ist. In die Neuprodukt-Entwicklung wird bei Dr. Severin mehr investiert als auf dem Markt üblich. Dies sorgt erst mal für weniger Gewinn. Auf lange Sicht allerdings macht sich die Qualität wieder bezahlt.

Dr. Severin in “Die Höhle der Löwen”

Dr. Severin hat auch bei der TV-Sendung “Die Höhle der Löwen” mit gemacht. Das sorgte natürlich auf einen Schlag für eine enorme Reichweite. Peter Hart schätzt, dass dieser TV-Auftritt ca. 1 Million an Unternehmenswert generiert hat. Das ist übrigens auch die Summe, auf die das Unternehmen in der Sendung geschätzt wurde.

Es ist schwer zu delegieren

Mittlerweile hat Peter 10 Mitarbeiter und lässt unter Anderem auch seine Mails von diesen beantworten. Am Anfang allerdings hat er sich schwer getan, Arbeit zu delegieren. Er merkte aber schnell, dass er erstens Hilfe braucht bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Produkte und zweitens konnte er nicht mehr alle Aufgaben alleine erledigen. Dadurch, dass er Mitarbeiter hat, die die anfallenden kleinen Aufgaben übernehmen, kann er selbst das große Ganze besser überblicken.

E-Mails abgeben

Einen riesigen Freiraum hat Peter bekommen, als er seine Geschäfts-Mails an seinen stellvertretenden Geschäftsführer abgegeben hat. Er hat gelernt, dass man guten Mitarbeitern so etwas anvertrauen kann. Natürlich geht das nicht mit jedem. Bei Peter war es ein guter langjähriger Freund, dem er diese Aufgabe anvertraut hat. So etwas kann natürlich auch scheitern, wenn es nicht passt. Heute wird er nur noch eingebunden, wenn wirklich nur er die E-Mail beantworten kann. So hat Peter unglaublich viel Platz im Kopf für Kreativität und die Arbeit an der Firma.

Peters Hebel-Tipp

Die gute alte 80/20 Regel: Versuche es hinzukriegen, in 20% der Zeit 80% des Outputs zu generieren. Und er hat noch eine Idee für mich persönlich, die ich auch schon mal durch kalkuliert habe: Ich könnte meinen Kunden praktisch eine Box mit allem, was sie brauchen um ein Video aufzunehmen, nach Hause schicken. Die nehmen dann die Videos auf, ohne dass ich vor Ort wäre. Allerdings finde ich es zu schwierig, pauschal die Fragen zu machen, ohne dass ich die Antworten kenne. Deswegen habe ich diese Idee erst einmal wieder verworfen.

Webseiten und Links aus dem Podcast:

Dr. Severins Webseite: http://drseverin.com

Meine Tipps um eure Produktivität zu hebeln: http://hebelzeit.de/bonus/personal-scrum/

29 – Meine Pricing Erfahrungen – Wieviel kann ich verlangen (von Stundensatz zu Value Based Pricing)

29 | Solo | Meine Pricing Erfahrung – Wieviel kann ich verlangen? (von Stundensatz zu Value Based Pricing)

In dieser Folge erkläre ich euch, wie ich persönlich gelernt habe, meine Preise fest zu legen. Außerdem erkläre ich euch, warum ich vom Paket-Pricing weg hin zum value-based pricing will.

Zurück in die Vergangenheit – meine erste Geschäftsidee

Zu meiner Schulzeit habe ich mir einen CD-Brenner gekauft mit der Absicht, “Sicherungskopien” von Musik-CDs zu erstellen. Da habe ich eine Marktlücke entdeckt: Damals konnte man sich noch keine Musik runterladen und speziellere CDs konnte man bei uns auf dem Dorf nicht kaufen. Hier war dann ich zuständig. Ich habe die CDs für einen unglaublichen Preis von 10 DM kopiert. Ich habe gutes Geld gemacht, was auch meinen Freunden aufgefallen ist: Bald gab es mehrere Jungs, die meine Idee umsetzten. Das führte natürlich dazu, dass ich meinen Preis von 10 DM nicht halten konnte. Schnell sind wir bei 5 DM gelandet. Mein Learning daraus: Solange ich etwas Einzigartiges anbieten kann, kann ich meine Preise ganz anders festlegen, als wenn es schon 10 andere mit diesem Angebot gibt. Das CD Brennen habe ich dann schnell wieder aufgegeben.

Zeitsprung – was man so im Studium lernt

Während des Studiums hat man uns beigebracht, man solle gewisse Stundensätze abrechnen. Damals waren das so um die 65 €, was mir utopisch hoch vorkam. Zuerst habe ich mein Glück in der Fernseh-Werbung gesucht. Und was habe ich da verdient? Zwischen 15 und 25 € pro Stunde. Allerdings brachten diese Jobs trotzdem etwas Gutes: Man wurde direkt für einen ganzen Monat gebucht und als Student hatte man dann am Ende des Monats auch mal 5000€ verdient. Ich habe außerdem auch einmal (für sehr schlechtes Geld) bei einer Firma mit einer sehr guten Reputation gearbeitet. Das hat mir im Nachhinein sehr viel gebracht, auch wenn sie erst einmal schlecht bezahlt haben. Durch meine Erfahrung bei dieser Firma konnte ich nämlich später höhere Preise verlangen.

Wie mein Pricing damals aussah

Zu Beginn meiner Zeit als Freiberufler (ich war nicht immer Unternehmer) hatte ich ehrlich gesagt keine Ahnung, wie ich meine Preise festlegen sollte. Ich habe mich einfach umgeschaut, was andere auf dem Markt so verlangen und habe das Gleiche verlangt. Im Nachhinein glaube ich, dass ich mich oft unter Wert verkauft habe und viele Kunden auch durchaus mehr gezahlt hätten. Doch wie hätte ich es auch lernen sollen? Das ist schon ein schwieriges Thema, das Pricing. Bei Preisverhandlungen spielt ja auch die Erfahrung eine große Rolle und als Freiberufler in Agenturen hat man auch nicht so viel Freiraum wie ein Unternehmer. Als ich dann angefangen habe, mir selbst meine Kunden zu suchen bin ich wie folgt vor gegangen: Ich habe ungefähr den Stundensatz verlangt, den ich vorher bekommen habe, und habe noch mein Equipment drauf gerechnet. Da habe ich den Preis genommen, den man beim Verleih dafür gezahlt hätte.

Mein großer Denkfehler

Dabei habe ich einen riesigen Denkfehler gemacht: Als ich als Freelancer gearbeitet habe, wurde ich für 100% meiner Zeit bezahlt. Als ich anfing, selbst Kunden zu akquirieren, war das natürlich nicht mehr so: Ich musste Kunden anrufen, hin fahren, ein Angebot schreiben, und dann hat natürlich nicht jeder zugesagt. Nachdem ich dann diese ganzen Dinge wieder eingerechnet hatte, lag ich bei einem Stundensatz so um die 60 €, also bei dem, was uns damals im Studium empfohlen wurde. Kurz gesagt: Mein Denkfehler war, dass ich mich mit einem Angestellten verglichen habe und dementsprechend die Preise festgelegt habe ohne zu bedenken, dass ich jetzt die Firma bin und ganz andere Kosten habe. Ein weiterer Schwachpunkt war, dass Angebote und das Erstellen von Konzepten kostenlos waren, was ich heute auch nicht mehr so machen würde.

Projekt-Pricing

Ich bin irgendwann dazu übergegangen, feste Pakete anzubieten. Das hieß dann auch, dass ich nicht mehr in Stunden sondern in Projekten bzw. Pauschalen abgerechnet habe. Das Paket – dieser Preis. Das hatte interessante Folgen: Ich war natürlich viel motivierter, schnell mit den Projekten fertig zu werden, sodass mein Stundensatz dementsprechend höher wurde. Das war ein großer Anreiz für mich, meine Prozesse zu optimieren und mir Tools anzuschaffen, mit denen ich schneller arbeiten kann. Die neuen Pauschalen haben es mir auch ermöglicht, eine Freelancerin zu beschäftigen. Wenn man jemanden beschäftigt macht es nämlich überhaupt keinen Sinn mehr, in Stunden zu rechnen, denn man kann die Stunden ja nicht einfach eins zu eins weiter geben. Erst einmal hat man mit einem neuen Team-Mitglied ja sogar mehr Arbeit als zuvor.

Value-based Pricing

Ich habe festgestellt, dass nicht jeder Kunde gleich ist und dass man für die gleiche Arbeit je nach Kunde unterschiedlich viel Geld verlangen kann. Eben je nachdem, was es dem Kunden wert ist, womit ich beim Thema value-based pricing bin. Es kommt also darauf an, wie viel Mehrwert ich dem Kunden durch mein Produkt liefern kann. Wenn ich mich auf Kunden spezialisiere, bei denen ich durch meine Videos eine riesigen Impact habe, also für super viel Umsatz beim Kunden sorge, dann kann auch ich viel mehr für meine Arbeit verlangen. Ein Deal von dem beide Seiten profitieren. Um an diese speziellen Kunden zu kommen, muss man sich natürlich noch ein bisschen Spezialwissen aneignen, damit man eben auch die Firma ist, die die Kunden sich aussuchen. Man darf eben keine Allerwelts-Produktion sein.

Teaser

Diese Folge war jetzt sehr improvisiert und diente für mich persönlich auch der Reflexion. Ich hoffe trotzdem, dass was für euch dabei war. In einer weiteren, nicht improvisierten Folge werde ich bald noch einmal genauer auf das Thema Pricing eingehen. Dann auch mit mehr Theorie dahinter was das Verhandeln angeht und wie man Preise ankert. Pricing ist keine einfache Geschichte und mit der Erfahrung wird man einfach immer besser. Man muss sich ständig anpassen, je mehr man dazu lernt. Zu Beginn ist es sicher nicht verkehrt, in Stunden abzurechnen, denn das ist erst einmal das Einfachste. Irgendwann kann man sich dann aber schon mal überlegen, den nächsten Schritt zu gehen. Es ist natürlich immer wichtig, seine Kalkulationen ständig zu überprüfen, um zu sehen, ob es sich so noch lohnt.

Das große Learning dieser Folge

Wenn ihr euch auf die Kunden konzentriert, denen ihr den meisten Mehrwert durch euer Produkt bieten könnt, dann könnt ihr auch am meisten Geld verlangen. Ganz wichtig ist es natürlich, dass ihr diesen Mehrwert euren Kunden auch kommuniziert. Zu diesem Thema werdet ihr in der nächsten Zeit auch noch einiges von mir hören.

Wenn es unter euch jemanden gibt, der ein interessantes Pricing Modell hat und Lust hat, mit mir in einem Interview (oder auch so) darüber zu reden, dann meldet euch. Ich würde mich freuen 🙂

27 – Productized Service erklärt mit Steffen Kessler

In dieser Folge werde zur Abwechslung mal ich interviewt und zwar von Steffen Kessler, den wir schon bei der Franchise-Folge kennen gelernt haben. Wir haben uns auf dem Weihnachtsmarkt in Wien getroffen, als wir zur Franchise-Messe dort waren. Er hat mir ein paar gute Fragen über Productized Service gestellt und ich dachte, das könnte euch auch interessieren.

Was ist ein “Productized Service”?

Beim Productized Service wird eine Dienstleistung als Produkt verpackt und verkauft. Der Unterschied zur klassischen Dienstleistung besteht darin, dass man immer wieder exakt dieselbe Dienstleistung erbringt, es existieren feste Prozesse. Vergleichen wir es mal mit einer maßgeschneiderten Hose: Man weiß zwar, dass man beim Schneider ein Produkt erhält, das zwei Beine hat und oben einen Knopf. Das Produkt wird jedoch dem eigenen Körperbau angepasst. Ein Productized Service ist damit vergleichbar. Er ist keine Hose von der Stange beim H&M um die Ecke, denn er wird angepasst, aber eine Hose ist auch keine komplett neue Erfindung. Meine Videoproduktion ist teilweise ein Productized Service: Der Ablauf bei Drehs ist immer gleich, ich nehme immer das exakt gleiche Equipment mit. Allerdings stelle ich keinen zwei Kunden die gleichen Fragen oder schlage die gleichen Videos vor. Das wird dann doch noch eher individuell gemacht.

Vom reinen Service zum Productized Service

Am Anfang ist das Unikat: Man überlegt sich für jeden Kunden wieder ein neues Produkt, das perfekt zu ihm passt. Das wäre dann noch zu 100% Service. Richtung Productized Service starten kann man am besten, indem man erst einmal einen Plan mit den Arbeitsabläufen erstellt. Der Plan sollte dann auch ziemlich genau eingehalten werden, oder aber auch einen Ablauf für Abweichungen enthalten. Für meine Firma würde das bedeuten, dass der Plan auch von jemand anderem als mir selbst durchgeführt werden könnte; unabhängig von meiner Person. Bisher bin ich allerdings noch nicht soweit. Viele Schritte hängen noch an meiner Person, da ich noch nicht alle Abweichungen vom Plan definiert habe. Mein Ziel ist es, dass Mitarbeiter nach meiner Anleitung Videos produzieren können, die meine Ansprüche erfüllen.

Wo es bei mir hängt

Das Nadelöhr ist bei mir der Prozess der Strategie-Entwicklung. Da muss ich individuell auf meine Kunden eingehen und da spielt eine große Portion Erfahrung mit. Die Strategie-Entwicklung ist keine zweimal exakt identisch. Ich habe es bisher noch nicht geschafft, diesen Prozess als Ablauf nieder zu schreiben. Auch während dem Filmen braucht es etwas Erfahrung um meinem Kunden verständlich zu machen, was er sagen muss, damit ihn seine Kunden verstehen.

Productized Service im Franchising

Wenn ein Unternehmen ins Franchising gehen möchte, dann muss es ein Franchise-Handbuch erstellen. Dort werden alle Prozesse definiert und nieder geschrieben. Dies stellt eine Art Prozess-Transfer vom Franchise-Geber zum Franchise-Nehmer dar und stellt sicher, dass das Produkt überall die gleichen Standards erfüllt. Dem Franchising ist der Productized Service also schon innewohnend. In vielen anderen Bereichen allerdings hat das Definieren von Prozessen noch keinen Einzug gefunden.

Der Maler und sein Productized Service

Erklären wir doch mal anhand eines fiktiven Malers wie man sein Unternehmen zum Productized Service umbauen könnte. Der Maler könnte beispielsweise schon mal damit beginnen, seine Preise in Quadratmeter Fläche anzugeben. So weiß der Kunde genau, was auf ihn zukommt. Er hat das Gefühl, er kann sich für ein Produkt zu einem bestimmten Preis entscheiden. Das nächste wäre die Spezialisierung oder Fokussierung: Viele Maler bieten eben nicht nur Malerarbeiten an, sondern verputzen auch noch oder dämmen die Außenwand und so weiter. Für einen Productized Service ist es aber besser, sich auf eine Sache zu spezialisieren und diese zu perfektionieren. Dann kann man auch viel leichter skalieren. Man kann dem Kunden dann den besten Service zum besten Preis in einem Nischen-Bereich bieten.

Grundpfeiler des Productized Service

Wichtig für einen Productized Service ist, dass man ihn so aufbaut, dass man sich selbst daraus verabschieden kann. Ein Productized Service hängt nicht von einer Person ab. Außerdem ist die Organisation der Kommunikation enorm wichtig. Das ist auch eine Challenge für mich, dass die richtige Person im richtigen Moment das Richtige weiß. Dies ist besonders dann wichtig, wenn man skalieren möchte, was ja mein Ziel ist. Als einzelner kann man aber natürlich auch einen Productized Service anbieten. Wenn der jedoch dann auch funktioniert wird man schnell an den Punkt kommen, wo man andere mit ins Boot holen will.

Ist das nicht normal?

An irgendeinem Punkt hat Steffen sich gewundert, denn für ihn war es ganz normal, Prozesse zu etablieren. Das hängt jedoch damit zusammen, dass er aus dem Franchise-Business kommt. Dort ist das natürlich nicht zu vermeiden. Außerdem hat er auch Interesse daran, Prozesse zu automatisieren, da das ja auch intern Arbeit erleichtert. Er ist schon voll in dieser Denkweise drin und kann sich kaum vorstellen, dass es anders sein kann. In meinem Bereich jedoch ist es anders: In namhaften Agenturen habe ich gesehen, dass dort keinesfalls gute Prozesse etabliert sind. Von daher war die “Entdeckung” von Productized Service für mich revolutionär. Ich kann mir vorstellen, dass das auch in anderen Bereichen der Fall sein kann.

Trello als Hilfsmittel

Um Prozesse optimieren zu können, nutzt Steffen, und ich übrigens auch, Trello. Trello ist wie eine Pinnwand, es gibt Spalten und man kann zwischen den Spalten Karten hin und her schieben. Übrigens ist Trello eine SaaS (Software as a Service). Der Productized Service ist angelegt an SaaS, in Bereichen, die eben nichts mit Programmierung zu tun haben. Trello ist hilfreich, um Projekte zu organisieren, an denen mehr als eine Person arbeitet (aber auch für persönliche To-Do-Listen). Jeder kann sehen, an welchem Punkt sich das Projekt gerade befindet und kann, wenn er etwas erledigt hat, die entsprechende Karte entsprechend verschieben. So wissen es dann alle. Prozesse können so sehr gut organisiert und auch an andere Personen übergeben werden. Steffen und sein Team im Franchise-Portal nutzen übrigens das Prinzip des Personal Kanban. Informationen darüber findet ihr zum Beispiel im Podcast von Maik Pfingsten.

Steffens Hebel-Tipp

Das kam wie aus der Pistole geschossen: Trello! Sein Tipp ist, dass ihr euch ein Personal Kanban System in Trello bauen sollt. Es wird euch helfen, euren Tag besser zu organisieren, und dann solltet ihr automatisch auch Zeit sparen. Außerdem fühlt ihr euch besser, wenn ihr Karten in die “done” Spalte verschieben dürft 🙂

Wie mein System aussieht, findet ihr hier: Personal Scrum

Steffens Buchempfehlungen

Das wäre zum Einen “Erfolgreich durch Spezialisierung” von Kerstin Friedrich, weiterhin “Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer” von Stefan Merath und außerdem was zum Nachdenken über sich selbst, die Bücher von John Strelecky.

Webseiten, Bücher und Podcasts

Trello: https://trello.com/home

Podcast von Maik Pfingsten zum Personal Kanban: https://lifestyleentrepreneur.de/le005-personal-kanban-wie-ich-heute-effektiver-bin/

Buch “Erfolgreich durch Spezialisierung: https://www.amazon.de/Erfolgreich-durch-Spezialisierung-Kompetenzen-Kerngeschäfte/dp/3636014188

Buch “Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer”: http://www.unternehmercoach.com/coach-unternehmer-erfolg-weg-zum-erfolgreichen-unternehmer-neue-dynamik.htm

Bücher von John Strelecky: https://www.amazon.de/Bücher-John-Strelecky/s?ie=UTF8&page=1&rh=n%3A186606%2Cp_27%3AJohn%20Strelecky

23 – Mit Geld & Video hebeln – Passiv investieren mit Bastian Glasser von der Talerbox

23 | Bastian Glasser | Talerbox | Passiv Investieren mit Geld und Videos

Bastian Glasser verdient Geld damit, dass er Geld investiert und andere dabei auf YouTube zuschauen lässt. Wie das geht und was das genau bedeutet erklärt er uns in dieser Folge.

Erst Online-Poker, dann die Börse

Bastian hat in jungen Jahren angefangen, Online-Poker zu spielen und hat damit auch gut Geld verdient. Mit der Zeit allerdings war ihm das Poker spielen – das aktive Investieren – zu anstrengend und Nerven raubend. Dann hat Bastian angefangen, mit dem Geld vom Pokern an die Börse zu gehen. Zuerst hat er mit Währung gehandelt, da hat er nicht viel verloren aber auch nicht viel verdient. Schließlich hat er in die ersten Aktien investiert, alles noch sehr unerfahren. Step by step, durch viele Bücher und viele Investitionen, nicht alle von Erfolg gekrönt, wurde Bastian immer besser. Schließlich kam die Strategie.

Investieren in ETFs

Die Strategie für Bastian war es, in ETFs (Exchange Trades Funds) zu investieren. Bei ETFs investiert man gebündelt in ganz viele Aktien, nicht in einzelne. Dieses Bündel an Aktien nennt sich dann Index, beispielsweise der deutsche Leitindex, DAX30. Der Vorteil hiervon ist die Streuung oder Diversifizierung: wenn mal eine Aktie innerhalb des Bündels abschmiert, dann bedeutet das vielleicht einen Verlust von 5%. Hätte man hingegen nur in diese Aktie investiert, hätte man vielleicht 50% verloren. ETFs sind also eine Möglichkeit, sein Risiko beim Investieren zu streuen.

Wo ist bei ETFs der Hebel?

Seine Zeit hebelt Bastian mit ETFs, indem er ETF-Sparpläne benutzt. Das kann man sich wie einen Dauerauftrag vorstellen: Man überweist monatlich einen fixen Betrag, meist mindestens 50 €, auf ein ETF. Das wird dann automatisch immer mehr. Ab und an, manchmal einmal im Monat, oder einmal im Quartal, schaut man dann mal rein. Ansonsten hat man aber keine Arbeit damit. Bastian weiß meist nicht einmal, wie der DAX gerade steht, weil er es nicht wissen muss.

Wie Bastian sein Geld verdient

Bastian verdient sein Geld über P2P-Kredite: das sind Kredite von privat für privat oder für kleine Unternehmen. Dort sind die Zinsen sehr viel besser als bei den Banken momentan. Bastian pickt sich auf den P2P-Plattformen natürlich gute Kreditnehmer heraus. Dank dem Euro geht das nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern, wo die Zinsen unter Umständen noch höher sind. So hat Bastian momentan im Durchschnitt 11% Zinsen. Auch hier gilt: Auf Diversifizierung setzen um das Risiko zu minimieren! Viele Plattformen bieten auch Auto-Invest an: dort kann man automatisch investieren lassen, nachdem man die für sich passenden Kriterien eingestellt hat. So muss man auch hier nicht ständig aktiv dabei sein.

Was passiert bei einem Wirtschafts-Crash?

Ein kompletter Wirtschaftszyklus dauert circa 50-70 Jahre und wird angetrieben vom Wirtschaftswachstum, vom kurzfristigen Schuldenzyklus und vom langfristigen Schuldenzyklus. Der langfristige Zyklus war zwischen den beiden Crashs von 1930 und 2008. Immer zwischendurch gibt es dann kleinere Dips, bedingt durch den kurzfristigen Zyklus. Man kann natürlich nie wissen, was als nächstes passiert. Bastian setzt deswegen auf eine Risiko-Paritäten-Strategie bei seinen ETF Investitionen: Das bedeutet, je nachdem, in welcher Phase sich der Markt gerade befindet, funktionieren unterschiedliche Finanzprodukte am besten, und in die investiert er dann. Diese Strategie geht zurück auf den Hedgefonds-Manager Ray Dalio. Demnach funktioniert während einer Inflationsphase Gold beispielsweise sehr gut. Bei einer Deflation hingegen ist Bares Wahres. Durch die Diversifizierung werden Schwankungen abgefedert und ein Crash trifft Bastian nicht so hart.

Was ist daran passiv?

Bastian hat sich genau überlegt, in was er investiert und wie er sein Risiko minimiert. Er investiert unter Anderem in ETFs, in Rohstoffe und inflationsgeschützte Anleihen. Er hat für sich einen Investitions-Plan erstellt, und dieser läuft nun völlig automatisiert. Das bedeutet, Bastian ist die meiste Zeit vollkommen passiv. Einmal im Jahr nimmt er ein Re-Balancing vor, bei dem er schaut, ob die Verhältnisse zwischen den einzelnen Inventionen noch passen oder ob er eingreifen muss, um wieder in seinem Plan zu sein. Wer das alles jetzt noch genauer wissen will, der kann mal auf Bastians Website talerbox.com oder auf YouTube vorbei schauen. Dort erklärt er euch alles genauer.

Cashflow und Vermögensaufbau

Die Investitionen nutzt Bastian, um langfristig Vermögensaufbau zu erzielen. Den Cashflow allerdings stemmt er durch seine Online-Produkte und durch YouTube. Cashflow meint das Geld, was er täglich zum Leben braucht, also um Miete und Lebenshaltungskosten zu decken. Langfristig ist das Ziel, durch den Vermögensaufbau finanzielle Freiheit zu erlangen, sodass er irgendwann von den Zinsen leben kann und in der Gestaltung seines Lebens völlig frei ist.

Bastian erklärt wie investieren an der Börse funktioniert

Bastians Online-Produkt ist ein Kurs darüber, wie man erfolgreich passiv an der Börse investieren kann. Er erklärt euch erst einmal, wie die Börse überhaupt funktioniert und was finanzielle Freiheit bedeutet. Dann lernt ihr, eure Strategie zu planen, und auch umzusetzen. Bastian zeigt euch Schritt für Schritt wie ihr was wo kaufen könnt und wie das alles ineinander greift. Sein Kurs kostet 97 €. Seine potentiellen Kunden können sich unter den YouTube Videos in eine Mailing-Liste eintragen, wo sie dann erst einmal mehrere Videos kostenlos bekommen, bevor sie die Möglichkeit haben, den Kurs zu kaufen. Das Prinzip, den Kunden mit mehreren Videos abzuholen, hat er bei meiner “1000-Stunden-Woche” kennen gelernt und das hat ihm gefallen. Das Verkaufen an sich hat er auch komplett über Digistore automatisiert. Das kostet ihn zwar ein bisschen was, aber dafür hat er keine Arbeit mehr damit. Nach der Bezahlung bekommen seine Kunden automatisch einen Zugang, mit dem sie den Kurs machen können.

Automatisiere deine Finanzen

Das hat Bastian aus dem Buch “I will teach you to be rich” von Ramit Sethi mitgenommen. Wenn du nicht weißt, in was du investieren willst, dann eröffne doch einfach ein anderes Konto, vielleicht ein Tagesgeld-Konto, auf das du per Dauerauftrag Geld überweist. Das wäre dann für die finanzielle Freiheit gedacht. Man kann dann natürlich noch viele Konten mehr führen, auf die man regelmäßig überweist, zum Beispiel für den Urlaub oder eine Anschaffung. Das ist ein ähnliches Prinzip wie bei Profit First , was wir auch schon im Podcast hatten.

Bastians Hebel-Tipp

Fang heute an, deine Finanzen zu automatisieren! Wenn du dann etwas Geld auf das “finanzielle Freiheit” Konto investiert hast, dann kannst du überlegen, das Geld automatisiert zu investieren, zum Beispiel in ETFs oder P2P-Kredite. Wie das geht, kann dir Sebastian sagen 🙂

Bastian findet ihr hier:

Webseite: http://talerbox.com/
YouTube: https://youtube.com/user/Talerbox

Oder schreibt ihm direkt eine E-Mail an:

hallo (ÄT) talerbox.com

Weitere Links und Webseiten aus dem Podcast:

Buch “I will teach you to be rich”:
http://iwillteachyoutoberich.com
1000-Stunden-Woche:
“http://1000stundenwoche.de”
Digistore:
https://digistore24.com
Profit First Folge:
http://hebelzeit.de/podcast/11-profit-first-mit-benita-koenigbauer/

21 Thorsten Kucklick über seinen Productized Service UltraPress

21 | Thorsten Kucklick | UltraPress Productized Service

Thorsten Kucklick ist derzeit an zwei Projekten beteiligt. Das eine Projekt nennt sich „Mein Spiel“. Dort können seine Kunden personalisierte Spiele bestellen. Das zweite und für uns besonders spannende Projekt ist „UltraPress“: Dieses Unternehmen erstellt WordPress Webseiten als Productized Service.

Inwiefern ist UltraPress ein „Productized Service“?

Beim Aufbau von Webseiten gibt es verschiedene Schritte, die relativ gleichartig sind. Auch Webseiten für bestimmte Kundengruppen zeigen immer wieder Parallelen. Der Ansatz von UltraPress ist daher, verschiedene Standards zu entwickeln auf die man immer wieder zurück greifen kann. Diese können dann als Paket, oder eben als Productized Service, an den Kunden verkauft werden.

Warum Thorsten Kucklick UltraPress gründete

Thorsten ist weder Webdesigner noch Programmierer. Das war genau der Grund, warum er UltraPress gegründet hat. Macht keinen Sinn? Doch! Bei seinem zweiten Unternehmen „Mein Spiel“ kam er immer wieder an den Punkt, wo Arbeiten an der Webseite an Programmierer weitergegeben werden mussten. Das hat ihn gestört, denn es war aufwändig im Arbeitsablauf und teuer. So stieß er irgendwann auf WordPress und stellte fest, dass er dort auch als nicht-Programmierer ohne Weiteres selbst Webseiten erstellen und unterhalten kann. Schließlich kam er auf die Idee, das nicht nur für sich zu nutzen, sondern auch als Service anzubieten und gründete UltraPress.

Was bietet UltraPress an?

Nach und nach hat Thorsten Kucklick heraus gefunden, dass Leute, die eine Webseite brauchen, gar nicht wissen, was sie genau brauchen. Daher bietet er feste Pakete an („Done for you“), die so zu sagen als Grundlage dienen, und zu denen seine Kunden weitere Zusatzleistungen buchen können. UltraPress deckt eine bestimmte Kundengruppe mit bestimmten Anforderungen an eine Webseite ab, die dann passgenau bekommen, was sie brauchen.

Wie läuft der Prozess bei UltraPress ab?

Zwar können Thorstens Kunden auch direkt auf seiner Webseite buchen, die meisten bevorzugen allerdings erst einmal ein persönliches Gespräch mit Thorsten oder einem anderen Projektmanager. Dieses wird auch geführt, wenn Kunden direkt über die Webseite buchen um alle Eckdaten abzuklären. Was braucht der Kunde technisch? Wer ist die Zielgruppe? Was soll die Webseite vermitteln? Dazu bekommt der Kunde bei Bedarf eine Liste mit Adjektiven, aus denen er auswählen kann. Soll der Auftritt eher frisch sein? Eher düster? Danach wird eine erste Probe-Seite in WordPress erstellt und mit dem Kunden abgestimmt. Wenn alles abgesegnet ist, wird die Seite ausgebaut und die Inhalte kommen nach.

Wer arbeitet mit?

Um Aufträge, die bei UltraPress eingehen, kümmert sich ein Projektmanager. Dieser hat auch den Kundenkontakt und kümmert sich auch selbst um die WordPress-Seite. Als Projektmanager engagiert Thorsten Leute, die mit WordPress bereits umgehen können, lediglich in die Prozesse werden sie von ihm eingearbeitet. Wenn nötig, kommen noch ein, zwei Designer aus einem festen Pool zum Einsatz. Programmierer werden nur dann eingesetzt, wenn irgendwelche Features gewünscht sind, die WordPress nicht abdeckt. Keinen von diesen Leuten hat Thorsten Kucklick übrigens fest angestellt. Er setzt auf eine leichtgewichtige Struktur mit Netzwerk.

Tipp: Welchen Fehler hätte Thorsten sich gerne gespart?

Dinge erst einmal einfach zu gestalten, ist immer gut. Mit „Mein Spiel“ hatte Thorsten erst zu kompliziert begonnen, sodass seine Kunden sehr viel Arbeit in ein Spiel stecken mussten. Nachdem er den Prozess des Personalisierens vereinfacht hatte, sprach er einen viel größeren Kundenkreis an, was für den Anfang besser war. Später kann man immer noch komplexer werden. An sich findet Thorsten Kucklick allerdings, dass Fehler passieren dürfen und sollen. Man muss Dinge versuchen, Prozesse aufbauen und probieren, ob sie funktionieren.

Webseiten:

Hier könnt ihr Thorsten Kucklicks Blog finden:

http://autaak.de/

Und hier seine Unternehmen:

http://meinspiel.de/

http://ultrapress.de/

20 Nein sagen – Die “Not do do”-Liste

Nein-Sagen kann ein toller Hebel für euch sein, nämlich indem ihr nur noch die Dinge tut, die euch weiter bringen. Zu anderen müsst ihr einfach mal “nein” sagen.

Warum kann ich so schlecht “nein” sagen?

Ein Grund dafür, dass ich so schlecht “nein” sagen kann ist wahrscheinlich, dass ich schon so viele gute Erfahrungen mit dem Ja-Sagen gemacht habe. Mir sind bisher viele gute Dinge passiert, weil ich “ja” und nicht “nein” gesagt habe: Es verstecken sich viele neue Chancen hinter dem Ja-Sagen und viele interessante Menschen. Leider kommt man irgendwann an seine Grenzen: Man hat ja nicht unendlich viel Zeit, um alles, was möglich ist, zu tun. Man hat sozusagen nur eine bestimmte Zahl an “Jas” zur Verfügung (siehe dazu auch die Hebelzeit-Folgen zu Opportunitätskosten und zur Ökonomie der Aufmerksamkeit, Links sind unten). Außerdem will ich niemanden enttäuschen, indem ich nein sage. Ich möchte nicht durch Absagen arrogant wirken, aber es geht manchmal nicht anders.

Nein zu meinen eigenen Ideen

Das Nein-Sagen beschränkt sich übrigens nicht nur auf andere Menschen: Ich musste im vergangenen Jahr auch verdammt oft zu mir selbst “nein” sagen. Ich habe jeden Tag so viele Ideen, die ich gerne angehen würde. Doch ich musste lernen, mich zu fokussieren und mich auf eine Sache zu konzentrieren. Ich wäre heute nicht da wo ich bin, wenn ich nicht 1000 Mal “nein” gesagt hätte zu anderen Ideen.

Das eigene Leben optimieren

Nein-Sagen zu Dingen, die man nicht will, ist wichtig. Aber um das zu können, muss man natürlich wissen, was genau man will. Anders formuliert: Auf was will ich mein Leben optimieren? Auf Ruhm? Oder auf Geld? Zu diesem Thema gibt es einen tollen Vortrag von Derek Sivers auf der DNX, den ich euch unten in die Links gepackt habe. Ich persönlich bin mir noch nicht zu 100% sicher, was ich am Ende will. Freiheit spielt aber eine große Rolle, insofern dass ich Zugriff auf die Ressourcen habe, die ich brauche. Ich weiß also schonmal grob, zu was ich daher “nein” sagen muss und was mich diesem Ziel auf jeden Fall nicht näher bringt. Ich möchte die größtmögliche Freiheit für mich, meine Kunden und mein Team, und ich versuche zu allem “nein” zu sagen, was dem im Weg steht.

Keine Projekte mehr, die nicht zu mir passen

Ich habe in meiner Firma feste Prozesse etabliert, nach denen gearbeitet wird. Diese Struktur erleichtert die Planung und die Kalkulation enorm. Das bedeutet aber auch, dass ich meinen Kunden ein festes Paket anbiete und wer das nicht will, zu dem muss ich leider “nein” sagen. Da sind mir meine Prozesse tatsächlich wichtiger, als dieser neue Kunde, der da nicht rein passt. Das ist doch super spannend: Ich gebe mir selbst feste Strukturen vor, minimiere also meine Freiheit erst einmal. Das wiederum gibt mir aber am Ende des Tages erst meine Freiheit, da ich die Kontrolle habe und nicht überrascht werde von jedem neuen Auftrag. Ich habe Freiheit durch Struktur.

Test: “nein” zu persönlicher Beratung

In der kommenden Zeit möchte ich etwas, zugegebenermaßen, Gewagtes ausprobieren. Ich möchte persönliche Beratung abschaffen um mir mehr Freiheit zu verschaffen. Wenn meine Kunden nicht aus Frankfurt kommen, dann berate ich sie meist über Skype oder Telefon, und das klappt gut und ist zeiteffizient. Wenn die Kunden aus der Umgebung sind, finden oft persönliche Treffen statt, die gut und gerne mit An- und Abreise mal 4 Stunden dauern können. Am Telefon wäre das vielleicht in einer Stunde besprochen gewesen. Deswegen möchte ich in Zukunft mal ausprobieren, ob es ohne persönliche Beratung funktioniert, also ob die Qualität leidet oder nicht. Mal sehen, ob ich bei diesem “Nein” bleibe oder nicht.

“Nein” zu Freunden

Hört sich fies an, aber ich sage auch “nein” zu Freunden, die sich im Kreis drehen. Ich spreche wirklich gerne mit Freunden über deren Probleme oder Ideen, aber nur, wenn sich dann auch was bewegt, wenn meine Ratschläge was bewirken. Wenn es immer wieder die selbe Leier ist, dann muss ich leider “nein” sagen. Ich habe mir vorgenommen, über ein Thema nicht zweimal zu sprechen. Wie es Tobias Beck so schön sagt: “Für dieses Gespräch stehe ich nicht zur Verfügung.” Ich habe euch unten auch den Link zu tollen Podcast Folgen von Tobias Beck hin gepackt, es lohnt sich, mal rein zu schauen.

Und noch mehr “Neins”

“Nein” sage ich nun auch schon seit zwei oder drei Jahren zu Nachrichten. Ich schaue und lese keine Nachrichten mehr, weswegen mich viele für verrückt halten. Die Sache ist, Nachrichten stürzen mich in Depressionen: Ich kann ja nichts ändern an all dem, was mir da so erzählt wird. Und wenn ich machtlos bin, dann macht mich das depressiv. Außerdem brauche ich es mir dann auch gar nicht erst antun. Bisher war meine Nachrichten-Abstinenz übrigens noch nie von Nachteil. Das Wichtigste kriege ich schon im Postillon mit 😉 Nein sage ich außerdem zu Snapchat,Instagram und auch oft zu Facebook. Ich habe für die Hebelzeit noch nicht mal eine Facebook Seite, denn ich sehe den Mehrwert nicht. Es ist mir viel zu anstrengend, mich ständig um Posts zu kümmern.

“Nein” sagen und “Nein” akzeptieren

Ihr dürft “nein” sagen, und die meisten Menschen werden euch nicht böse sein. Wenn sie euch böse sind, dann sind es meistens egoistische Menschen mit denen ihr sowieso nichts zu tun haben wollt. Genauso müsst ihr aber auch ein “nein” akzeptieren. Wenn euch gegenüber jemand “nein” sagt, dann nehmt das nicht persönlich. In meinem Fall zum Beispiel heißt ein “nein” nicht, dass ihr nie wieder bei mir anfragen dürft. Es heißt nur, dass es im Moment oder für diesen speziellen Fall ein “nein” ist. Geht positiv mit “Neins” um. Am Ende eures Lebens solltet ihr euch nicht darüber ärgern müssen, zu wenig Zeit mit den Dingen verbracht zu haben, die ihr Wirkich wolltet. Deswegen müsst ihr jetzt anfangen, zu den falschen Dingen “nein” zu sagen.

Hebel-Tipp: E-Mail Adresse für Ideen

Ich habe mir eine E-Mail-Adresse eingerichtet, an die ich meine Ideen schicke. Das hat mir geholfen, nicht jeder Idee hinterher zu laufen. Warum mir das so sehr hilft: Ich muss nicht mehr “nein” zu der Idee sagen. Ich sage zur Idee: “Du bist super, aber zu einem späteren Zeitpunkt.” Dann schicke ich sie an die E-Mail Adresse und dort wartet sie auf mich. Ich erleichtere mich so zu sagen, aber ohne die Ideen weg zu werfen. das spart mir natürlich auch unglaublich viel Zeit, die ich dann nicht mehr über diese Ideen nachdenke. Das hilft übrigens auch mit Menschen: Wenn ihr erst einmal “nein” sagen müsst, dann sagt doch “nein” für den Moment, aber zu einem späteren Zeitpunkt gerne. Manche werden sich dann nicht mehr melden, andere aber schon.
Und noch eine Kleinigkeit: Ich habe für euch ein Video gemacht, indem ich erkläre, wie ich meine ganzen To-Dos unter einen Hut kriege. Wie organisiere ich meinen Tag um meine mittel- und langfristigen Ziele zu erreichen? Wenn euch das interessiert, dann klickt doch unten bei den Links mal drauf. Dort könnt ihr euch auch in meinen Newsletter eintragen, sodass ihr meine neuen Folgen immer mit bekommt.

Webseiten:

Hebelzeit: Opportunitätskosten
http://hebelzeit.de/podcast/14-opportunitaetskosten/

Hebelzeit: Ökonomie der Aufmerksamkeit
http://hebelzeit.de/podcast/09-die-oekonomie-der-aufmerksamkeit-werde-mentaler-kapitalist/

Derek Sivers @DNX – How to optimize your Life:
https://www.youtube.com/watch?v=WxbEa37krLE

Tobias Beck: Bewohner
https://www.youtube.com/watch?v=aAY4rF6x0CQ

Hebelzeit: To-Dos
http://www.hebelzeit.de/todo

18 – Smart Business Concepts & Solopreneur – Ehrenfried Conta Gromberg

Ehrenfried Conta Gromberg entwickelt Smart Business Concepts und veranstaltete den Solopreneur-Day. Dort werden Unternehmer angesprochen, die smarter unterwegs sind, als man es von klassischen Unternehmen erwarten würde.

Was macht einen Solopreneur aus?

Solopreneure sind schlank unterwegs. Ihr Ziel ist es nicht, feste Gebäude aufzubauen oder Personen anzustellen. Solopreneure sind aber keine Eigenbrödler: sie haben durchaus Netzwerke. Trotzdem sind sie die alleinigen Inhaber ihres Unternehmens, nehmen kein Fremdkapital auf und arbeiten nicht auf den Exit hin. Außerdem haben Solopreneure flexible Teams und arbeiten mit Komponenten in meist digitaler Struktur und hohem Grad an Automatisierung.

Wie bekommt ein Solopreneur sein Produkt auf die Straße?

Erst einmal muss man sich hinsetzen und nachdenken. Es muss ein Konzept her, man muss wissen, wo der Weg hingehen soll. Der Weg darf dabei natürlich flexibel sein, Umwege sind drin. Grundlegende Fragen wie: Was will ich eigentlich? Wie groß soll mein Unternehmen werden? müssen allerdings von vornherein beantwortet werden.

„Kompetent mit Komponenten arbeiten“

Als Ehrenfried Conta Gromberg angefangen hat, Business Konzepte auseinander zu nehmen und zu verstehen, fiel ihm auf, dass am Ende einzelne Komponenten übrig bleiben. Man bildet selbst sozusagen den Kern und holt sich andere Unternehmen als (oft digitale) Komponenten dazu. Dabei gibt es übergreifende Komponenten, die jeder braucht; zum Beispiel arbeiten 90% der Solopreneure mit WordPress und viele mit Google Analytics. Und dann gibt es Komponenten, die branchenspezifisch sind, wie beispielsweise Auslieferungstools für Händler. Dabei ist Ehrenfrieds Faustformel: Vom aktuellen Umsatz sollten maximal 10% für Komponenten drauf gehen.

Was macht eine gute Komponente aus?

Eine gute Komponente muss einfach greifbar sein: man muss wissen, was man reinsteckt damit etwas Bestimmtes raus kommt. Der Output muss klar definiert sein und nach Checkliste abgearbeitet werden können. So wird allen Parteien transparent gemacht, was passiert und wie die Komponente ein Problem lösen oder einen Wunsch erfüllen kann. Weg also von der Individualisierung hin zum Productised Service und zu automatisierten Prozessen.

Beispiel: „Potato Parcel“

Ein Minimalbeispiel für ein Unternehmen und seine Komponenten wäre das britische Potato Parcel. Den Kern bildet ein Mann mit seiner Idee, Kartoffeln mit Sprüchen auf Bestellung zu versenden. Weiterhin hat er vier Komponenten: seine Webseite, ein Shopsystem auf seiner Webseite, ein Auslieferungssystem und Kommunikationskanäle wie Mailchimp, Instagram und Twitter. Ein sehr schlankes Konzept, mit guter Konzeption und nahezu ohne Risiko. Übrigens auch ein wichtiger Punkt: Lieber schlank anfangen, ohne großes Risiko und erst einmal den Markt antesten, wie wir es vom Lean Start up kennen.

Ehrenfrieds Hebel-Tipp

Ehrenfried Conta Gromberg Tipp zum Zeitsparen: als erstes die Newsletter Komponente eures Unternehmens überdenken. Sammelt alle E-Mail Adressen direkt richtig, macht euch Gedanken über deren Verwaltung, schon bevor ihr sie bekommt. Das spart am Ende eine Menge Zeit und Arbeit! Newsletter2go und Mailpoet wären Programme, die man beispielsweise gut nutzen könnte.
Es gibt auch Apps, wo die Leute ihre Mail-Adressen selbst eintragen können, was beispielsweise auch noch das Handschrift-Problem löst.

Webseiten:

http://smartbusinessconcepts.de/

http://solopreneurday.de

Tools:

https://www.newsletter2go.de

http://www.mailpoet.com

Talk auf der DNX über die Produkttreppe:

https://www.youtube.com/watch?v=_v8t4NX5KX0

16 Business Schamane Gerardo Laempe

Gerardo Laempe ist in einem Dorf in den Anden geboren und in siebter Generation Schamane. Er findet den Weg nicht nur im echten Dschungel sondern auch im Business Dschungel – Gerardo ist ein Business Schamane. Er löst Blockaden in den Köpfen der Leute und macht ihnen klar, warum sie erfolgreich oder auch nicht erfolgreich sind.

Was heißt es ein Schamane zu sein?

Schamanen nehmen in allen Dimensionen, auf allen Ebenen mehr wahr. Sie suchen die Ursachen für Verhaltensweisen in allen diesen Dimensionen. Traditionell sind Schamanen Heiler und Priester in einer Dorfgemeinschaft. Sie können auch in die Zukunft reisen und das Dorf vor Gefahren warnen. Das schamanische Wissen ist über 5000 Jahre alt, jedoch immer noch aktuell. Es bedarf natürlich ein paar Anpassungen an die aktuelle Zeit, die Gerardo vornimmt. Das beginnt schon damit, dass das schamanische Wissen früher am Lagerfeuer weiter vermittelt wurde, wohingegen er während des Podcasts am digitalen Lagerfeuer, am Mikrofon, sitzt.

Was können Schamanen für Unternehmer tun?

Schamanen erkennen Blockaden in den Köpfen der Menschen und können diese löschen oder transformieren. Oft nämlich liegt Misserfolg nicht an der Methodik per se, sondern an falschen inneren Einstellungen. Ziel ist es, aus der Hypnose raus zu kommen, rein in die Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Nicht mehr von außen gesteuert sein, sondern selbst die Führung übernehmen. Man muss sich die Frage stellen: Wo kann ich selbst etwas verändern? Es geht darum, sich seiner selbst und seinen Fähigkeiten bewusst zu werden.

Für jeden ist genügend da

Ganz wichtig ist es auch, von dem in vielen Köpfen verankerten Mangeldenken weg zu kommen. Die Entfaltungsmöglichkeiten, oder die Businessmodelle, sind unendlich, jeder kann seinen Platz finden. Man muss sich nicht mit vielen anderen um eine Sache streiten, man kann auch einfach sein Modell ein bisschen ändern. Zu diesem Zweck ist es nötig, sich über seine Wünsche klar zu werden und diese auch zu verwirklichen. Dann eröffnen sich neue Wege, die man beschreiten kann. Man muss offen sein gegenüber neuen Lösungen und diese zulassen. So genannte glückliche Zufälle sind vielleicht gar keine Zufälle, sondern die Interaktion zwischen unserer Einstellung und den Dingen, die passieren.

Raus aus dem Kampf-Modus

Wir lassen uns oft dazu verleiten, bei Dingen, die uns nicht gefallen oder uns wütend machen, in einen Kampf-Modus oder einen contra-Modus über zu gehen. Diese Haltung hilft uns aber in den meisten Fällen kein Stück weiter. Viel sinnvoller ist es, wenn auch bestimmt zu Beginn schwer, eine neutrale Haltung einzunehmen und sich zu überlegen, wie die Dinge stattdessen sein sollten. Das eröffnet uns neue Handlungsmöglichkeiten, die langfristig unsere Nerven schonen, weil sie Lösungen bieten. Damit ist dann nicht nur mir, sondern auch vielen anderen geholfen, vielleicht sogar dem Verursacher des Problems.

Perspektiv-Wechsel

Die Aufgabe von Gerardo als Business-Schamane ist es, Menschen aus ihrer Hypnose, ihrer Ohnmacht heraus zu helfen, Blockaden zu lösen und neue Lösungswege zu finden. Er schafft ein Bewusstsein für die eigenen Möglichkeiten, er hilft Absichten oder Ziele zu setzen. Im Kopf muss eine Perspektiv-Wechsel stattfinden: Ich muss mir klar werden über meine Ziele und ich muss verstehen, dass ich es bin, der sie erreichen kann. Ich habe die Fähigkeit dazu wenn ich nur offen für neue Lösungen bin. Außerdem sollte ich glücklich sein mit dem, was ich tue.

Engpasskonzentrierte Strategie

Gerardo nutzt die engpassorientierte Strategie nicht nur im konventionellen Sinne, also indem er Engpässe in Unternehmensstrukturen erkennt, sondern er erkennt auch die mentalen Engpässe. Damit sind die Blockaden gemeint, von denen schon die Rede war. Er will Menschen dazu befähigen, sich selbst zu befreien, in dem er Ihnen hilft, mentale Engpässe zu erkennen und zu eliminieren.

Gerardos Tipp

Training! Einfach an sich selbst immer wieder trainieren, Engpässe wahrzunehmen: Am Ende des Tages beispielsweise mal nachdenken, wo man sich selbst mental im Weg gestanden hat. Aber Vorsicht: Der Fokus soll nicht auf den Engpässen liegen, die ja etwas Negatives sind, sondern auf den Lösungen, die dazu gefunden werden. Blockade und Lösung zusammen führen, das muss trainiert werden. Plus und Minus müssen zusammen gebracht werden, damit sie sich neutralisieren können. Dadurch wird das eigene Bewusstsein für sich selbst geschult. Wenn ihr mehr erfahren wollt, dann schaut doch auf Gerardos Webseite business-schamane.de oder auf der Webseite von Gerardos Frau, ur-schamanin.de, vorbei. Dort findet ihr auch die Verknüpfung zu den Social Media Plattformen.

Webseiten:

http://business-schamane.de
http://ur-schamanin.de